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Layout-Editor für Grabstein-Gravuren

Exaktes 1:1-Layout in Millimetern: echte Grabsteinmaße, Porträt, Name und Daten in der gewünschten Höhe. Die Maße berechnet das Programm, nicht die KI.

Demo-Modus: Arbeitsfläche, Maße und Schriften funktionieren. Zum Export bitte anmelden.

Das Layout konnte nicht erzeugt werden. Bitte erneut versuchen oder das zuletzt hinzugefügte Element entfernen.

Letztes Layout wiederhergestellt.

Platte 100×50 cmX — · Y — mm
01020304050
0102030405060708090100
mm

Keine eigenen Hilfslinien. Geben Sie eine Koordinate in Millimetern ein — Objekte rasten daran ein.

Pfeiltasten — 1 mm, Shift+Pfeil — 10 mm, Strg+D — Duplikat, Entf — löschen, Strg+Z — rückgängig.

Fragen

Häufige Fragen zum Maschinen-Layout

Kurz zu Formaten, Buchstabenhöhen und dem, was tatsächlich zur Gravur geht.

Ein 1-Bit-BMP oder ein TIFF mit Dithering. Die Schlagmaschine kennt keine Halbtöne: den Ton gibt sie über die Punktdichte wieder, und zerlegen muss ihn derjenige, der die Datei vorbereitet — sonst übernimmt das der Maschinentreiber mit eigenem Algorithmus, und die Werkstatt bekommt etwas anderes als im Layout. Ältere Software von Schlagmaschinen liest oft weder PNG noch TIFF, deshalb bleibt BMP die verträglichste Wahl.

300 DPI in der realen Plattengröße sind der Arbeitsstandard. Ein 300 mm breites Porträt ergibt bei 300 DPI 3543 px; das Ausgangsfoto darf nicht kleiner sein, sonst zeigt sich auf dem Stein ein Pixelraster. Der Editor prüft das selbst und warnt „Foto reicht nicht“ noch vor dem Export. 600 DPI lohnen nur bei kleineren Platten: die Dateiseite stößt schnell an 24 000 px.

Weil der Graveur den Stein mit dem Lineal misst, nicht in Punkt. Der Schriftgrad ist die Höhe des Feldes, in das die Glyphe samt Ober- und Unterlängen passt — bei gleichem Grad fallen Versalien in zwei Schriften unterschiedlich hoch aus. Im Editor wird die Versalhöhe gesetzt: 45 mm heißt 45 mm auf dem Stein, in jeder Schrift.

Ja, und die Ebenen bleiben erhalten. Das PSD öffnet sich in Photoshop mit Ebenen: Stein, Porträt und jede Beschriftung einzeln, mit physischer Blattgröße. SVG und PDF öffnen sich in CorelDRAW und Illustrator als Objekte statt als ein Bild — jede Ebene trägt den Text der Beschriftung als Namen, keine technische Kennung.

Porträts, Reliefs und alle Rasterbilder kommen auf der Schlagmaschine tiefer und kontrastreicher; der Laser gewinnt bei Konturen, Schrift und feiner Grafik. Dazu kommt eine Steinfrage: Der Laser arbeitet schlecht auf stark reflektierenden Gesteinen — etwa karelischem Granit —, die Schlaggravur stört das nicht. Kombinierte Laser-Schlag-Maschinen decken beides ab, die Datei wird aber je Verfahren eigens vorbereitet.

Nein. Die gesamte Geometrie rechnet das Programm in Millimetern: Plattenmaß, Buchstabenhöhe, Randabstände, Linienstärke. Die KI übernimmt, was sie wirklich kann — Porträtretusche für die Gravur, das Zeichnen eines Zierelements nach Beschreibung und die Wahl der Komposition. Selbst beim automatischen Anordnen setzt der Code die Koordinaten: Objekte bleiben im technologischen Feld, Buchstaben nicht unter der lesbaren Grenze.

Praxis-Analyse

Gravur-Layout für die Maschine vorbereiten: Maße, Schriften, Formate

Kurze Antwort: Ein Maschinen-Layout ist eine 1:1-Datei in Millimetern, in der Weiß graviert wird und Schwarz Stein bleibt. Versalhöhe, Randabstände und Linienstärke rechnet das Programm, nicht die KI. Die fertige Datei geht als BMP oder TIFF mit Dithering an die Schlagmaschine, als PNG oder TIFF mit 300 DPI an den Laser und als PDF oder SVG in Kurven an die CNC-Fräse.

Warum das Layout in Millimetern gerechnet wird, nicht in Pixeln

Stein wird nach Maß geschnitten, nicht nach Auflösung. Die einzige Größe, die auf der Platte zählt, ist der Millimeter: Ein 45 mm hoher Buchstabe bleibt 45 mm — in der 300-DPI-Datei wie in der 600-DPI-Datei. Pixel entstehen erst beim Export und ergeben sich aus dem physischen Maß: ein Millimeter sind bei 300 DPI 11,81 Pixel.

Daraus folgt praktisch: erst die Platte wählen, dann füllen. Die Dateigröße ist abgeleitet — und bei großen Stelen wächst sie schneller, als man denkt.

Platte150 DPI300 DPI600 DPI
60×40 cm2362 × 35434724 × 70879449 × 14 173
100×50 cm2953 × 59065906 × 11 81111 811 × 23 622
200×100 cm5906 × 11 81111 811 × 23 622
220×120 cm7087 × 12 992

Die Grenze der Dateiseite liegt bei 24 000 px — Speicherphysik, keine Einstellung. Eine Platte 220×120 cm ergäbe bei 300 DPI 25 984 px und käme nicht zustande; bei großen Platten bleiben 150 DPI oder der Vektor-Export, der diese Grenze nicht kennt.

Buchstabenhöhe: was auf Granit lesbar bleibt

An der stehenden Stele gelten diese Richtwerte: Name 40–60 mm, Daten 18–28 mm, Epitaph 16–22 mm. Bei großen Denkmälern geht die Hauptzeile auf 70–90 mm, auf der liegenden Platte ist alles kleiner — Name 30–50 mm, Daten 16–24 mm. Die Hierarchie zählt mehr als absolute Zahlen: Nachname größer als Vorname, Vorname größer als Daten, Epitaph am kleinsten.

Die Zeilenbreite wird nicht gesetzt — sie ergibt sich aus den Buchstaben. Ein langer Nachname passt bei gewählter Höhe deshalb schlicht nicht ins Feld, und die Höhe muss der Breite folgen. Unter 15 mm geht es nicht: Auf Granit ist solcher Text aus Entfernung nicht mehr lesbar, und eine Warnung ist besser als ein sauberes, aber unlesbares Layout.

Technologisches Feld: warum nichts an die Kante darf

Vom Rand bleiben standardmäßig 30 mm, beim Porträt 50–100 mm. Der Grund ist nicht ästhetisch: Die Plattenkante bricht bei Bearbeitung und Montage aus, die Politur läuft an der Kante aus, und die Maschine verliert am Rand des Arbeitsfelds an Genauigkeit. Alles außerhalb der Kontur wird beim Export am Stein beschnitten — die Datei endet exakt an der Platte.

Formate je Maschinentyp

Das Format richtet sich nicht nach Gewohnheit, sondern danach, womit der Stein bearbeitet wird. Schlagpunkt-Maschinen — von einfachen Modellen wie der UGK-500 bis zu den Reihen „Mirtels“ und AutoHead — arbeiten mit dem Punkt und kennen keine Halbtöne. Der Laser versteht das Raster vollständig. Die CNC-Fräse erwartet Kurven.

MaschineFormatWorauf es ankommt
SchlagpunktBMP 1 Bit, TIFF mit DitheringHalbton vorab in Punkte zerlegt, nicht erst vom Treiber
LaserPNG oder TIFF, 300 DPIDichte in der Datei hinterlegt, Blattmaß gleich Plattenmaß
CNC-FräsePDF oder SVGObjekte getrennt, Blatt in Millimetern, keine Größengrenze
Nachbearbeitung in PhotoshopPSD mit EbenenStein, Porträt und Schrift — je eigene benannte Ebene

Was vor dem Maschinenlauf zu prüfen ist

  • Invertierung. Weiß wird graviert, Schwarz bleibt Stein — manche Maschinen erwarten es umgekehrt, und das klärt man vorher, nicht nachher.
  • Linienstärke nicht unter 0,3 mm: Dünneres bildet die Schlagmaschine gar nicht ab.
  • Bereich außerhalb der Kontur bei Bogenplatten: Ein weißes Feld hinter der Kontur liest die Maschine im Direktmodus als Auftrag, die ganze Ecke abzutragen.
  • Dichte in der Datei: Die DPI werden in die Datei geschrieben, sonst setzt die Maschinensoftware einen eigenen Wert und das Maß verrutscht.
  • Auflösung des Ausgangsfotos nach der Porträtgröße auf dem Stein, nicht nach dem Bildschirm.
  • Dateiname mit Plattenmaß und DPI: In der Maschinenwarteschlange liegt selten nur ein Auftrag.